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Motivation

Eine Frage, die im Kontext von Führung und damit auch im Führungscoaching immer wieder eine zentrale Rolle spielt, ist die Frage, wie es gut gelingen kann, andere, aber durchaus auch sich selbst, zu motivieren. Zu motivieren, etwas zu tun.

Annette Böhm Coach-Ausbildung NewsOhne Motivation, den zielgerichteten Antrieb, können wir unsere Energie nicht in eine gewünschte Richtung lenken, können wir keine hochwertige Leistung erbringen. In der Motivationsforschung wird grob zwischen zwei motivationalen Ausrichtungen unterschieden, der extrinsischen und der intrinsischen Motivation. Extrinsisch motiviert zu sein, bedeutet, dass der Antrieb, etwas zu tun, von außen stimuliert ist. Sei es, dass eine unangenehme Konsequenz abgewehrt werden soll, sei es, dass ein positiver Anreiz zum Handeln lockt. Diese Motivationslage und entsprechende Strategien sind in unserer Gesellschaft gängig. Ausgerichtet am Leistungsprinzip schaffen wir Anreize im Außen, belohnen, sanktionieren, locken – mit Geld, Treuepunkten, Status und Zugehörigkeit. Im Kontrast dazu bedeutet intrinsisch motiviert zu sein, dass Menschen den Antrieb, etwas zu tun oder auch bewusst zu lassen, aus sich heraus generieren. Ein authentischer Wunsch, ein stimmiges, an den eigenen Werten orientiertes Ziel geben Energie, seine Kräfte in eine bestimmte Richtung zu lenken und entsprechend zu agieren. Diese Motivationslage ist weit weniger störanfällig, nachhaltiger und energieeffizienter. Und im Handeln wird Freude erlebbar. Wo immer Menschen andere Menschen bewegen wollen, auf eine bestimmte Weise zu agieren, macht es Sinn, Kompetenzen zu entwickeln, wie man andere unterstützen kann, ihre eigene Motivation, ihren ureigenen Grund zu finden.

© Annette Böhm

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