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Systemische Aufstellungen im Einzelcoaching – Denkräume erweitern

Die komplexen Anliegen, für die Führungskräfte ein Coaching aufsuchen, bedingen komplexe Strategien und methodische Zugänge, die die Denkräume erweitern und Platz für kreative Lösungen schaffen.

Ein in dieser Hinsicht bewährter methodischer Zugang ist die Systemische Aufstellungs- und Skulpturarbeit. Mit ihr können auch schwer zugängliche Zusammenhänge,  Wechselwirkungen, Dynamiken anschaulich und bewusst gemacht werden.

Annette Böhm Bei den im Coaching zu bearbeitenden Schwierigkeiten könnte es sich um blockierte Teamprozesse handeln, um die fehlende Akzeptanz einer neuen Führungskraft, um schleppende Changeprozesse, um Fragen des Führungsstils…

Das jeweilige Thema wird immer als System betrachtet und die vielfältigen Faktoren oder Personen, die dabei eine Rolle spielen, werden identifiziert und  mithilfe von Symbolen im Raum zueinander angeordnet. Das macht es möglich, sich im weiteren Verlauf in die einzelnen Positionen auf neuartige und intensive Weise einzufühlen, so dass wertvolle Erkenntnisse daraus erwachsen. Es entwickeln sich neue Sichtweisen, das Problem/Thema wird multiperspektivisch aufgeschlüsselt, was zu überraschenden und schnellen Lösungsideen führen kann.

Der Weg über Symbole, räumliche Anordnung, Intuition und körperliche Wahrnehmung ermöglicht kreativere Lösungsstrategien, da andere Gehirnregionen aktiviert werden. Das Limbische System ist stimuliert, was – wie neurobiologisch nachgewiesen – für nachhaltige Lernerfahrungen von zentraler Bedeutung ist. Und dem neuen, andersartigen Handeln, das wir so dringend für neue Lösungen brauchen, geht Lernen voraus. Und das heißt: Denkräume erweitern und den Blick neu ausrichten.

© Annette Böhm

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